Social Gaming betont den sozialen Aspekt des Spielens

 Soziales Spielen

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Wer sich heute im Online-Casino tummelt und dort Casinospiele genießt, tut das nicht selten im Rahmen von Social Media. Ähnliches gilt für die vielen Gaming-Websites, die immer stärker mit Social-Media-Diensten verknüpft sind. Dieses Phänomen ist auch bekannt unter der Bezeichnung Social Gaming. Was könnte zum Beispiel mehr Spaß machen, als mit seinen Facebook-Freunden an den Live-Dealer-Tisch zu gehen?

Social Gaming: Entspannung und Spaß stehen im Vordergrund

Social Gaming oder Social Playing mag auch in Echtgeld-Casinos stattfinden, das Einstreichen von Gewinnen spielt hier aber eigentlich eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist es, seine Beziehungen zu pflegen und mit Freunden und Bekannten aus den sozialen Netzwerken online ein wenig Zeit zu verbringen. Der Trend erstreckt sich daher auf das Online-Casino ebenso wie auf viele andere im Internet zu findende Spieleseiten. 

Das Social Casino nutzt alle Möglichkeiten sozialer Medien

Soziale Dienste wie Facebook, Twitter oder Instagram sind ideal, um mit anderen in Kontakt zu bleiben oder Dokumente wie Fotos zu teilen. Das Social Casino bringt die Welten des Online-Casinos und der sozialen Medien zusammen. Im Prinzip handelt es sich um eine Art virtuellen Treffpunkt für Spieler aus der Umgebung oder aus aller Welt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Auch wer nichts gewinnt, kann hier seinen Spaß haben. Einige Casinos gehen sogar noch einen Schritt weiter und setzen grundsätzlich auf Punkte statt auf Echtgeld. Die Spieler sammeln dann im Casino ihrer Wahl soziales Prestige in Form von Punkten, echtes Geld kommt hier im Konzept der Betreiber gar nicht mehr vor.

Wenn Casinos auf Geld als Motivation verzichten: Das steckt hinter Social Gaming

Betreiber von Online-Casinos haben früh erkannt, dass es nicht unbedingt erforderlich ist, Preise in Form von Geld zu gewinnen, um Besucher zu motivieren. Der soziale Aspekt ist häufig Antrieb genug, um sich mit den anderen an den Live-Dealer-Tisch zu stellen. Diese Casinos sind grundsätzlich mit den großen Anbietern im Bereich Social Media verbunden, zum Beispiel Facebook oder Twitter oder früher Google+. Zu gewinnen gibt es aber auch hier auf jeden Fall etwas. Dazu gehören neben Punkten auf dem sozialen Prestigekonto in einigen Fällen auch verschiedene Sachpreise.

Soziale Spiele nahmen ihren Anfang in den sozialen Medien

Tatsächlich sind es die sozialen Medien selbst gewesen, die das Phänomen des Social Gamings hervorgebracht haben. Kurze Zeit nach der Gründung solcher Angebote wie Facebook entdeckten Spieleentwickler die Plattformen für sich und boten Unterhaltungsprodukte an, bei denen die Teilnehmer kooperativ über die sozialen Medien an einem gemeinsamen Ziel arbeiteten. Diese gemeinschaftlichen Spiele sind der Vorläufer der heutigen Social-Casino-Spiele. Der Vorteil für die Anbieter: Statt nur die klassische Klientel der Hardcore-Gamer zu erreichen, nimmt am Social Gaming praktisch jeder teil. Spiele-Apps wie das bekannte Candy Crush haben bewiesen, dass auch die wenig technikaffine Hausfrau begeistert spielt, wenn man sie auf der richtigen Plattform mit einem maßgeschneiderten Produkt anspricht. Das Social Gaming zielt ebenfalls auf breite Schichten ab und besitzt daher ein enormes Potenzial.

Die Einstiegshürden sind minimal – und das ist der entscheidende Vorteil

Analysten gehen davon aus, dass in der Zukunft eine starke Verlagerung hin zum Social Gaming erfolgen könnte. Das liegt vor allem an den niedrigen Einstiegshürden in das gemeinschaftliche Spielen. Niemand muss alleine vor einem Fernseher oder einem PC sitzen und sich sozial isolieren, um an den Spielen teilzuhaben. Der Nutzer hat auf die Spiele praktisch von überall aus Zugriff, zum Beispiel über eine Social Gaming App. Andere Nutzer, die bereits ihren Weg auf die Spiele-Plattformen gefunden haben, laden ihre Freunde und ihre Familie zu dem Vergnügen direkt über die sozialen Netzwerke ein und aktivieren dort ihre Freundeslisten und ihre vielen verschiedenen Kontakte. Dadurch fällt der Einstieg besonders leicht. 

Zudem muss hier niemand fürchten, dass er viel Geld verlieren könnte. Das macht das Social Gaming so interessant, wenn es darum geht, junge Menschen für die Produkte zu begeistern. Allerdings gilt auch für das Social Gaming, dass nichts in dieser Welt umsonst ist. Die Anbieter sehen verschiedene Vergütungsmodelle vor, die vom Setzen von Jetons doch recht deutlich abweichen. Dazu gehören zum Beispiel monatliche Beiträge. Die Bezahlung erfolgt in der Regel ebenso modern über entsprechende Internet-Bezahldienste wie PayPal. Ganz umsonst ist also auch das Social Gaming nicht.

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