Fit und gesund ab 40

älterer Mann beim Joggen
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Kurz vor Silvester machen sich viele Menschen Gedanken darüber, was sie sich für das kommende Jahr vornehmen. Gitarre spielen lernen, endlich mit dem Rauchen aufhören, ein paar Kilo abnehmen – die Vorsätze fürs neue Jahr gleichen sich bei den meisten Menschen. Allerdings scheitern die guten Pläne oft schon kurze Zeit nach Neujahr. Dabei ist vor allem die Sache mit dem Abnehmen gar nicht so schwer – selbst dann nicht, wenn man schon über 40 ist.

Nicht gehen lassen

Als Mann ab 40 hat man normalerweise mehr freie Zeit als noch mit Anfang 20. Die Kinder sind aus dem Haus oder zumindest alt genug, um sich auch mal mit sich selbst zu beschäftigen. Und im Job hat man sich einen Status erarbeitet, in dem man mehr Urlaub hat als noch als Berufsanfänger. Es gibt also genug Möglichkeiten, alles ein wenig ruhiger angehen zu lassen. Man kann problemlos eine alte Fernsehserie nachholen, sich eine Modelleisenbahn zulegen oder regelmäßig im Online Casino sein Glück versuchen. Dabei sollte man aber seine Gesundheit nicht vergessen. Viele Männer über 40 tendieren nämlich dazu, sich gehen zu lassen und weder auf ihre Fitness noch ihre Ernährung zu achten. Schließlich, so denken sie, gehört man mit 40 schon zum alten Eisen. Das ist aber einfach nicht wahr. Das Leben fängt mit 40 erst so richtig an – und das am besten mit einem gesunden Geist in einem gesunden Körper.

Sport als Ritual

Mit 40 ist man in einem Alter, in dem das Abnehmen immer schwerer fällt. Daher ist Konsequenz und Durchhaltevermögen das oberste Credo. Jede Woche sollten es zumindest drei Trainingseinheiten im Fitnessstudio, auf der Laufstrecke oder im Schwimmbad sein – ganz gleich, was dazwischenkommt. Fängt man damit an, sich Ausreden zu suchen, warum man den Sport mal auslässt, dann schleicht sich ganz schnell Faulheit ein. Gut ist es daher, aus dem Training ein Ritual zu machen. Vor der Arbeit eine Runde laufen oder am Abend nach dem Büro noch ins Fitnessstudio – auf diese Weise spielt sich ein Rhythmus ein. Beim Sport selbst sollte man jedoch keine Routine einkehren lassen, da er sonst irgendwann langweilig wird. Stattdessen sollte man das Krafttraining immer ein wenig variieren oder in einem anderen Tempo laufen. Das dient zugleich dazu, dass der Körper nicht zu einseitig trainiert wird. Es kann sich auch lohnen, zwischen den Sportarten zu wechseln und jeweils einmal pro Woche zu laufen, zu schwimmen und ins Fitnessstudio zu gehen.

älterer Mann im Fitnessstudio
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Alltägliche Bewegung

Außerhalb der regelmäßigen Sport-Sessions schadet es nicht, sich auch anderweitig zu bewegen. Vor allem wenn man den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt und kaum aufsteht, ist zusätzliche Bewegung dringend nötig. Die kann man sehr gut in seinen Alltag einbinden. Hat man zum Beispiel einen nicht allzu weiten Arbeitsweg, dann kann man diesen zu Fuß oder mit dem Fahrrad absolvieren. Außerdem kann man, wenn es die Zeit zulässt, nach dem Mittagessen einen kleinen Spaziergang machen, um die Verdauung anzuregen und frische Luft zu tanken. Auch kleinere Maßnahmen wie regelmäßiges Treppensteigen helfen sehr dabei, eine gewisse Fitness zu erhalten.

Auf kalorienreiche Gewohnheiten verzichten

Bei all dem Sport sollte man auch das Thema Ernährung nicht vernachlässigen. Schließlich bringt es wenig, alle zwei Tage zehn Kilometer zu joggen, wenn man die verbrannten Kalorien gleich danach in Form von Pizza und Burgern wieder zu sich nimmt. Im Laufe der Zeit hat man sich ein paar Ernährungsgewohnheiten zugelegt, die einfach dazugehören. Die Dose Bier zum Fußball, die Schale Erdnüsse zum Film, der fettige Sonntagsbraten – das alles mag die Seele streicheln, ist dem Plan vom Abnehmen aber eher abträglich. Man sollte daher sein Essverhalten beobachten und daran arbeiten, die regelmäßigen Kalorienbomben aus dem Speiseplan zu streichen. Man kann sich ja Alternativen für die Naschereien überlegen und beispielsweise Gemüse statt Chips vor dem Fernseher knabbern. Außerdem sollte man Alkohol, Säfte, Lebensmittel mit viel Industriezucker und Gebäckstücke aus Weißmehl aus seinem Ernährungsplan streichen. Sie enthalten nicht nur viele Kalorien, sondern sorgen auch dafür, dass der Körper sehr viel Insulin produziert. Das wiederum wirkt sich hemmend auf den Fettabbau aus. Stattdessen hilft Obst dabei, den Heißhunger zu bändigen.

Dranbleiben!

Wenn man jung ist, reicht es meistens, ein paar Wochen zu trainieren und sich dann über Erfolge zu freuen. Hat man dagegen die 40 erreicht, ist es ungleich schwerer, definierte Muskeln aufzubauen oder das Bäuchlein zu reduzieren. Je nach Stoffwechsel kann es Monate, wenn nicht sogar Jahre dauern, bis man sich über Resultate freuen kann. Das kann durchaus an der Motivation nagen. Deshalb ist es wichtig, dass man Spaß an seiner gesunden Lebensweise hat. Man sollte sich einen Sport aussuchen, der einem Freude macht, und kalorienarme Lebensmittel essen, die einem schmecken. Hilfreich ist es, sich für das Erreichen von Zwischenzielen eine Belohnung in Aussicht zu stellen, indem man sich selbst beschenkt. So hat man einen zusätzlichen Grund, konsequent an seiner Gesundheit zu arbeiten.

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