Unsere Augen – Das Tor zur Welt

Augenoptiker Sehtest

Quelle: Pixabay

Es ist kein Geheimnis, dass viele Menschen in der heutigen Zeit schlecht sehen, bzw. Probleme mit den Augen haben oder bekommen. Verglichen mit früher sehen wir schlechter und wir sind sogar schuld daran. Früher war nicht alles besser, aber die Gesundheit der Augen war es schon.

Die Menschen sahen vor einigen Jahrzehnten viel besser als wir heute und das hat seine Gründe. Die Menschen bewegten sich damals viel in der frischen Luft, starrten nicht stundenlang auf nahe gelegene Objekte, außer vielleicht beim Poker oder Roulette spielen oder beim Lesen, was die Sehkraft verschlechtert und bekamen seltener Probleme mit den Augen. Eine Brille mussten meistens ältere Menschen tragen, die weitsichtig wurden und jüngere Menschen die kurzsichtig waren oder ein anderes, meist angeborenes Problem, wie Strabismus, mit den Augen hatten.

Mittlerweile hat sich unser Leben radikal verändert und immer mehr Menschen müssen Brille tragen oder leiden an verschiedenen Augenkrankheiten. Mit Einzug der PCs am Arbeitsplatz und zu Hause, verbringen wir sehr viele Stunden damit auf einem Bildschirm zu starren, der meistens viel zu nah positioniert ist. Dabei vergessen wir das Blinzeln und die Augen trocknen aus. Auch verbringen wir viele Stunden damit auf einem kleinen Handybildschirm zu starren, was den Augen nicht guttut. Nicht nur moderne Technologie ist schuld an unserer schlechten Sehkraft, sondern das gute alte Lesen. Wer viele Stunden mit Lesen verbringt, wird früher oder später eine Brille brauchen.

Aber es gibt Tipps und Lösungen, wie man seine Sehkraft stärken kann.

1. Wie man die Sehkraft stärken und die Augen schonen kann

Wenn man Akademiker ist oder einen Bürojob hat, bei dem man viele Stunden am Tag auf einen Bildschirm oder ein Buch schauen muss, ist man am ehesten gefährdet, diverse Augenleiden zu entwickeln, als sagen wir mal ein Förster oder ein Bauingenieur. Hauptursache für schlechtes sehen, das haben sehr viele Studien bewiesen, ist das Starren auf nahe gelegene Objekte. Das Auge gewöhnt sich an die kurze Distanz und ist dann überfordert Objekte in der Ferne zu erkennen.

2. Öfter Aufblicken

Wenn man am Computer arbeiten muss, muss man sich erinnern, ab und zu oder zu festen Intervallen, vom Bildschirm aufzublicken und den Blick für einige Minuten schweifen zu lassen. Am besten man blickt aus dem Fenster oder auf irgendetwas, das weiter weg ist. Das sollte man mehrmals am Tag machen und damit man es nicht vergisst, kann man den Wecker stellen oder sich eine Notiz auf dem Bildschirm kleben. Das gleiche gilt für Leseratten.

3. Blinzeln

Wer viel am Computer arbeitet und somit längere Zeit auf einem Bildschirm schaut, vergisst zu blinzeln. Man blinzelt viel seltener als sonst, was zur Folge die Austrocknung der Augen hat. Das ist auch ein Grund fürs schlechter sehen. Hierbei kann man zweierlei Sachen tun. Erstens, beim Arbeiten blinzeln nicht vergessen. Je öfter, desto besser. Zweitens, beim Blick schweifen lassen so oft wie möglich zu blinzeln. Dadurch werden die Augen befeuchtet und gereinigt und man hält sie fit und gesund. Das gleiche gilt für Bücherwürmer.

4. Entfernung zum Bildschirm oder Buch

Beim Arbeiten am Computer oder beim Lesen eines Buches sollte auf eine ausreichende Entfernung geachtet werden. Eine Armlänge sollte mindestens die Entfernung zum Bildschirm oder Buch betragen. Alles andere tut den Augen nicht gut.

5. Lichtverhältnisse

Bei seichtem Licht seiner großen Liebe eine Geschichte vorzulesen, nachts unter der Bettdecke mit dem Handy zu spielen oder in einem Raum mit schlechten Lichtverhältnissen am Computer zu arbeiten, ist Mord an den Augen. Egal ob Buch, PC oder Handy, es sollte immer für ausreichend Licht gesorgt werden. Am besten sind Glühbirnen die Tageslicht abwerfen, wenn man kein natürliches Tageslicht hat. Auch sollte der Winkel zum Fenster stimmen, damit der Bildschirm nicht glänzt.

6. Luftverhältnisse

Ebenso wichtig wie das Licht, ist die Luft. Unsere Augen mögen keine Zugluft, keine zu heiße oder zu trockene Luft. Wenn die Heizung oder die Klimaanlage voll aufgedreht sind, trocknet die Luft aus und somit auch unsere Augen. Sie werden dann rot und die Sehkraft lässt nach. Am besten geht man öfter an die frische Luft und man sorgt für geeignete Luftverhältnisse im Raum.

7. Auszeit und Entspannungsübungen

An chinesischen Schulen werden in fünfminütigen Pausen zwischen den Fächern Entspannungsübungen für die Augen gemacht. Hierbei spielt meistens eine entspannte Musik über die Lautsprecher und Schüler und Lehrer nehmen daran teil.

Auch Auszeiten von Büchern und Bildschirmen sollte man sich gönnen, gerade an Wochenenden und nach der Arbeit.

8. Ernährung

Eine gesunde Ernährung und viel Flüssigkeitszunahme sollen auch ein gutes Sehvermögen bescheren. Am besten geeignet sind Omega-3-Fettsäure, Vitamin A und viel Wasser oder Tee.

9. Kompressen und Lidmassage

Sollten die Augen doch mal trocken und rot werden und einen reizen, kann man mit Kompressen oder auch mit einer Lidmassage für ein paar Minuten helfen.

10. Tropfen

Auch natürliche Tränen in Form von Tropfen helfen bei gereizten Augen.

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